Wandern

Bergwanderung zur Laglerhütte am Heuberg-Massiv

Ich geh wandern - Mo, 18/12/2017 - 19:32
Bergwanderung zur Laglerhütte am Heuberg-Massiv Navigation starten (Beta)... tomtom Mo, 12/18/2017 - 19:32 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 59 Min.
Höchster Punkt: 1361 m
Tiefster Punkt: 480 m
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Höhenprofil und mehr

Auf dieser Runde in den Chiemgauer Alpen, östlich des Inntals und südlich von Nußdorf an der Grenze zu Österreich wird es alpin. Wir gehen zum Gipfel auf dem Kitzstein (1.398m). Trittsicherheit ist auf jeden Fall erforderlich und wir behalten uns vor, falls es uns zu rutschig vorkommt, den kleinen Abstecher nicht zu machen. Fantastische Aussichten wird es auf der Runde allemal geben!

Bis zum Höhepunkt der Runde von 480m auf etwa 1.361m haben wir 7km lang Zeit. Die anschließenden 3 bis 3,5km geht es dann relativ schnell wieder runter, bevor man den letzten Kilometer in Tallage ausklingen lassen kann. Start und Ziel ist der Parkplatz bei Windshausen nahe dem Euzenauer Bach, der in den Inn mündet. Von Parkplatz aus erstreckt sich die Runde in Richtung Norden und Nußdorf.

Zunächst gehen wir stetig aber noch gemächlich bergan in nordöstlicher Richtung durch den Wald. Wir nehmen in etwa den Weg, den auch der Euzenauer Bach nimmt, kommen ihm aber nicht zu nahe. Dann geht es über den Gänsgraben, zusammen mit dem Euzenauergraben bildet er den Euzenauer Bach. Unser Weg (Nummer 225) führt uns zu den Almen auf der Euzenau.

Die Triesdorfer Hütte ist ein Sozialwerk, das deren Mitgliedern zur Verfügung steht. Zwei weitere Almen gesellen sich in die Weideflächen, die Hammermeister sowie die Euzenauer Alm. Wir passieren den Euzenauergraben und kurz drauf hört unser Weg auf die Nummer 223. Nachdem wir über die Almwiesen relativ flach gewandert sind, ist es fast unnötig zu sagen, dass wir anschließend weiter auf dem aufsteigenden Ast sind.

Noch ein Stück Wald und dann erfreuen wir uns erneut Almenwiesen, nämlich denen der Daffnerwald-Almen. Die Laglerhütte und die Deindlhütte sind bewirtschaftet. Die Laglerhütte haben wir nach rund 5,7km erreicht und damit eine Höhe von 1.058m etwa. Nochmal durchgeschnauft und hinauf zum Kitzstein, der gehört zum Heuberg (1.338m), der vier Gipfel zählt. Angrenzend ist die zugehörige Wasserwand (1.363m) und die Kindlwand (1.229m), an denen wir hernach vorbeikommen, die wir aber nicht über deren anspruchsvolle Pfade erklimmen werden – alles in einer Tour ist uns dann doch zu heftig.

Der anschließende Weg über den Heuberg ist dagegen eher gemütlich zu machen. Wir genießen die wundervollen Aussichten in die Landschaft, zu den Bergen und über das Tal! Dann umrunden wir auf dem Weg 224 die „Eingefallene Wand“ und kommen zur Bichleralm. Prima Aussichten auch von hier und den weiteren Punkten auf dem Weg. Nördlich von uns ist ein Steinbruchgelände (Nußdorf). Durch die Ortsteile Haus und Mühlhausen kommen wir entlang dem Euzenauer Bach und einem E-Werk zum Parkplatz zurück.

Bildnachweis: Von MartinThoma [CC0] via Wikimedia Commons

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Winterwanderung Breckerfeld-Zurstraße

Ich geh wandern - Mo, 18/12/2017 - 15:29
Winterwanderung Breckerfeld-Zurstraße Navigation starten (Beta)... ms192t Mo, 12/18/2017 - 15:29 Erstellt von: ms192t
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 39 Min.
Höchster Punkt: 436 m
Tiefster Punkt: 252 m
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Höhenprofil und mehr

Diese schöne und winterliche Wanderung durch das nördliche Sauerland beginnt auf dem Wanderparkplatz Auf dem Brockland. Über den Pilgerweg geht es , vorbei an der Ortschaft Langenscheid ,  bis Breckerfeld . Der nicht gekennzeichnete Weg führt bis zum Schemm . Hier geht es bergauf über den Wanderweg A 5 bis Niederfeldhausen . Kurz vor der Ortschaft Waldbauer-Zurstraße wechseln wir den Weg und über den Wanderweg A 8 geht es, vorbei an Oberfeldhausen, bis zum Ausgangspunkt zurück .

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Harzer Klosterwanderweg Etappe Wernigerode - Ilsenburg

Ich geh wandern - Mo, 18/12/2017 - 13:39
Harzer Klosterwanderweg Etappe Wernigerode - Ilsenburg Navigation starten (Beta)... tomtom Mo, 12/18/2017 - 13:39 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 47 Min.
Höchster Punkt: 352 m
Tiefster Punkt: 228 m
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Höhenprofil und mehr

An der Dorfkirche in Benzingerode, einem Stadtteil von Wernigerode, beginnt unsere heutige Pilgerwanderung auf dem Harzer Klosterwanderweg. Wir wandern von Benzingerode los Richtung Augstberg (292m). Hier lohnt ein Abstecher (ca. 150m) zum Augstbergturm.

Der Augstbergturm wurde Mitte des 13. Jahrhunderts als Wartturm mit etwa viereinhalb Meter Durchmesser und 120cm Mauerstärke. Der Augstbergturm ist als Stempelstelle in das System der Harzer Wandernadel einbezogen.

Am Ende des Höhenzugs des Augstbergs halten wir uns links, passieren die Landstraße und halten uns hinter dem Weiler Wolfsholz in Richtung Westen und nach Wernigerode. Wir folgen hier dem Märkerstieg, der uns sicher zum Lustgarten an der Orangerie in Wernigerode führt.

Jetzt geht es hinein in die Altstadt von Wernigerode mit vielen hübsch sanierten Fachwerkhäusern. Wir kommen zur Liebfrauenkirche, deren heutiger Bau im 18. Jahrhundert mit barocken Stilelementen erfolgte. Der Kirchturm ist zugängig und dient als schöner Aussichtspunkt über Wernigerode, die bunte Stadt am Harz.

Wir gehen vor bis zur Breiten Straße, in die wir links einbiegen und dann zum Marktplatz kommen, wo das Rathaus Wernigerode den zentralen Blickfang bildet. Das Rathaus Wernigerode gilt als eines der schönsten Rathäuser in Europa. Durch die Westernstraße kommen wir zum Westerntor und an den Zillerbach.

Weiter geht es durch die Friedrichstraße bis zur Hochschule Harz. Hier biegen wir nach rechts in die Straße Am Eichberg ab, passieren die Holtemme und sind nun auf einem Waldweg namens Himmelpforte unterwegs. Der, wie auch die Himmelpforter Teiche am Weg, erinnert an das ehemalige Kloster Himmelpforten, das im Bauernkrieg 1525 ordentlich in Mitleidenschaft gezogen wurde und danach nicht mehr aufgebaut wurde.

Wir wandern durch den Wald weiter und kommen nach Oehrenfeld, das bereits zu Ilsenburg zählt. Wir passieren das Landhaus Tonmühle und den kleinen Rohrteich und kommen dann zum Kloster Drübeck.

Kloster Drübeck wurde wohl im 10. Jahrhundert gegründet und im 12. Jahrhundert ausgebaut und erweitert. Sehenswert sind die Gartenanlagen, die nach historischem Vorbild angelegt sind. Heute befindet sich im Kloster Drübeck eine Tagungsstätte und das Pädagogisch-Theologische Institut der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.

Der letzte Wegabschnitt führt uns auf dem Harzer Klosterweg schließlich nach Ilsenburg, das wir auf Höhe des Klosters Ilsenburg erreichen. Kloster Ilsenburg ist eine ehemalige Klosteranlage aus dem 11. Jahrhundert, das zu einem Kunst- und Kulturzentrum weiterentwickelt werden soll.

Harzer Klosterwanderweg Etappen

Harzer Klosterwanderweg Etappe 1Harzer Klosterwanderweg Etappe 2 - Harzer Klosterwanderweg Etappe 3 - Harzer Klosterwanderweg Etappe 4

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Haard-Wanderung auf den Stimberg und zum Feuerwachturm Farnberg

Ich geh wandern - Mo, 18/12/2017 - 06:15
Haard-Wanderung auf den Stimberg und zum Feuerwachturm Farnberg Navigation starten (Beta)... tomtom Mo, 12/18/2017 - 06:15 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 28 Min.
Höchster Punkt: 153 m
Tiefster Punkt: 78 m
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Höhenprofil und mehr

Die Haard wird nördlich vom Wesel-Datteln-Kanal begrenzt und südlich liegt Oer-Erkenschwick, von wo aus wir in die „grüne Lunge des Ruhrgebiets“ wandern wollen. Grüne Lunge des Ruhrgebiets, so wird das beliebte Waldgebiet Haard auch gerne genannt.

Man trifft auf erstaunlich viel Mischwald, der sich in den sandigen Boden krallt. Auch eine ganze Reihe Anhöhen gibt es und wir gehen auf die höchste, den Stimberg auf 157m, umrunden den Farnberg mit 136m, besteigen den Feuerwachturm Farnberg, kommen am Heiligen Baum vorbei sowie einer Jugendbildungsstätte, die Falken im Namen tragen.

Zwischen knapp 60 und 150m geht’s munter auf und ab, mit Start vom Parkplatz Am Stimbergpark. Auf der einen Seite ist ein Waldfriedhof, auf der anderen ein Schwimmbad, an der Ecke ist das Hotel Stimbergpark. Wir überschreiten den Haardgrenzweg und stehen im Wald.

Nach etwa 1km sind wir auf den rund 150m und dem Stimberg, wo die Bundesnetzagentur einen Sendemast betreibt. Auf dem Stimberg sehen wir verkieselten Sandstein oder den Teufelsstein, ein interessant geformter Quarzitblock. Das Quarzitgestein vom Stimberg (=Steinberg) war in der Umgebung für den Haus- und Hofbau beliebt. Stimberg-Stein ist zum Beispiel in der Stadtmauer von Recklinghausen verbaut.

Wir gehen durch den Mischwald erst ein Weilchen abwärts und dann hinauf zum Farnberg. Nach insgesamt 3km können wir auf den Feuerwachturm Farnberg klettern. Der 38m hohe Stahl-Turm bietet, sofern man die 179 Stufen hinaufsteigt, einen herrlichen Blick über die Haard, ins Umland des Ruhrgebiets und bei guten Verhältnissen, bis ins Münsterland.

Auf den nächsten etwa 2,6km des Wegs durch den Wald lassen wir Höhenmeter und kommen zum Heiligen Baum. Das große Holzkreuz erzählt per Infotafel von der Geschichte dahinter, die mit einer germanischen Gerichtsstätte verbunden ist, dem heiligen Suitbert, seiner Mutter und ihrem Traum. Auch erfahren wir, dass die Rasenerzsteine in der Haard auf Latein aerer heißen, was wiederum Basis des Namens Oer sein soll.

Um diese Info reicher wandern wir in südliche Richtung und stoßen nahe dem Falkenzentrum Oer-Erkenschwick auf die Flaesheimer Straße. Von dort geht es zur Mutter Wehner, ein Café-Restaurant mit Ponyhof, wo wir uns stärken können. Noch 2,5km Waldluft schnuppern und wir sind zurück am Stimbergpark. Und wer es noch nicht wusste oder unterwegs gehört hat: Oer spricht sich mit einem langen O und einem separaten „er“.

Bildnachweis: Von Mag4music [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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St. Wendel Anreise

Ich geh wandern - Mo, 18/12/2017 - 05:59
St. Wendel Anreise tomtom Mo, 12/18/2017 - 05:59

Die Wanderregion Sankt Wendeler Land ist günstig gelegen zwischen den Autobahnen A 1 und A 62. Im Süden führt die Autobahn A 8 Besucher an die A 1 heran. Die A 1 kommt von Trier und bietet gleich mehrere Ausfahrten ins Sankt Wendeler Land. An der A 62 bieten sich die Ausfahrten Birkenfeld und Freisen an.

St. Wendel hat auch einen Bahnhof, der 1860 eröffnet wurde. Er liegt an der Nahetalbahn. Der Regionalexpress von Frankfurt am Main über Mainz, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein führt nach St. Wendel und leitet weiter über Neunkirchen nach Saarbrücken.

St. Wendel ist Verwaltungssitz des Landkreises St. Wendel (WND) im Saarland. St. Wendel hat rund 26.000 Einwohner, die sich auf die Stadtteile Bliesen, Bubach, Dörrenbach, Hoof, Leitersweiler, Marth, Niederkirchen, Niederlinxweiler, Oberlinxweiler, Osterbrücken, Remmesweiler, Saal, Urweiler, Werschweiler und Winterbach verteilen.

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Von der Rhönresidenz zur Haunequelle und dem Giebelrain

Ich geh wandern - So, 17/12/2017 - 22:15
Von der Rhönresidenz zur Haunequelle und dem Giebelrain Navigation starten (Beta)... mondim So, 12/17/2017 - 22:15 Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Stunde 49 Min.
Höchster Punkt: 587 m
Tiefster Punkt: 423 m
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Höhenprofil und mehr

Dieser längere Spaziergang startet und endet an der Rhönresidenz bei Dipperz-Friesenhausen unweit von Fulda und der A7. Man muss nicht immer auf die höchsten Berge der Rhön steigen um das Rhönfeeling zu spüren. So liegt unser Ausgangspunkt eher noch im Flachland. Wir sehen in der Ferne die markante Milseburg, aber auch der Giebelrain öffnet beim Gipfelkreuz den Blick auf Poppenhausen und das Wasserkuppenmassiv.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Haunequelle, der längste Nebenfluss der Fulda, die bis zur Nordsee fließt. Die  Quelle ist ähnlich der Fuldaquelle an der Wasserkuppe eingefasst und aus einer Steinmauer entspringt ein ordentlicher Wasserschwall (siehe Video).

Der Weg ist auch für ungeübte Wanderer gut zu gehen. Lediglich der Abstecher auf dem Rundweg 2 zum Giebelrain und der kurze Abstieg verlangt etwas Kondition, dafür wird man mit einem tollen Blick entschädigt. Ansonsten verläuft die kleine Wanderung auf befestigten Wegen und Forststraßen.

Video zur Wanderung

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Ammersee-Runde von Herrsching zur Europakapelle am Jaudesberg

Ich geh wandern - So, 17/12/2017 - 17:28
Ammersee-Runde von Herrsching zur Europakapelle am Jaudesberg Navigation starten (Beta)... tomtom So, 12/17/2017 - 17:28 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 41 Min.
Höchster Punkt: 617 m
Tiefster Punkt: 526 m
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Höhenprofil und mehr

Herrsching liegt an der östlichen kleinen Ausbuchtung des Ammersees. Der Urlaubsort präsentiert sich mit einem hübschen Kurpark, vom Anleger aus fahren Schiffe über den Ammersee nach Dießen, Riederau oder auch Breitbrunn, das wir auf der Runde zum Jaudesberg (617m) auch passieren werden.

Wir machen uns vom S-Bahnhof Herrsching in nördliche Richtung auf, stoßen auf die Riederstraße, queren die Schienen und biegen zur Promenade ein. Jetzt flaniert es sich entlang dem östlichen Ammersee-Ufer. Wenn wir bei Lochschwab ankommen, zieht es uns ein Stück durch den Ort. Wir drehen eine kleine Uferrunde mit entsprechender Landschaft, wenn wir etwa 3km hinter uns haben. Die nächsten 3,6km bleiben wir in Ufernähe auf dem Weg nach Breitbrunn. Natur, mit Baumbewuchs und Wiesen begleitet uns auf dem entspannten Stück.

In Breitbrunn kommen wir zum Dampfersteg, wo die Fahrgastschiffe anlegen. Wir folgen der Seeuferstraße in den Ortskern mit der Kirche St. Johannes der Täufer, die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgehen soll. Ihr Langhaus ist 300 Jahre jünger. Durch die Schulstraße verlassen wir die Ortsbebauung und gehen himmelwärts, Wiesen und Wald sind die Begleiter. Wir machen Höhenmeter und sind an der Europakapelle, nach rund 8km insgesamt auf etwa 610m.

Die Hügellandschaft lässt unseren Blick schweifen und das Augenmerk fällt auf die exponiert stehende Europakapelle, die 1990 hier gebaut wurde. Mit dem Platz ist eine Geschichte verbunden, denn der Jaudesberg wird auch Königsberg genannt, weil König Ludwig I., so die Erzählung, genau dort für seine Gattin Theresia einen Landsitz bauen wollte. Da stand dann erst ein Holzgestell. Der Leiter des Landerziehungsheims Breitbrunn Franz Utz ließ einen Turm als Aussichtspunkt und Sternwarte errichten. Der erlitt immer wieder Baufälligkeiten und nun ist da die Kapelle.

Es geht noch ein Stück weiter hinauf, wir tangieren ein Naturschutzgebiet, überqueren ein Sträßchen und machen einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt. Von da geht es wieder zurück und wir folgen der Wörthseestraße nach Breitbrunn hinunter. Die Herrschinger Straße bringt uns auf den Rauscher Weg. Es geht an Sportstätten vorbei und durch abwechslungsreiche Landschaft nach Rausch. Von der Rauscher Straße führt der Rauscher Fußweg auf die Promenade, die wir auch auf dem Rückweg nach Herrsching genießen.

Bildnachweis: Von Diego Delso [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Kategorien: Wandern

Harzer Klosterwanderweg Etappe Thale - Wernigerode

Ich geh wandern - So, 17/12/2017 - 12:05
Harzer Klosterwanderweg Etappe Thale - Wernigerode Navigation starten (Beta)... tomtom So, 12/17/2017 - 12:05 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 42 Min.
Höchster Punkt: 314 m
Tiefster Punkt: 146 m
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Höhenprofil und mehr

Das Kloster Wendhusen in Thale ist Startpunkt für den Harzer Klosterwanderweg auf dem Weg nach Wernigerode. Das Kloster Wendhusen wurde um 825 gegründet und ist damit das älteste Kloster im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt.

1540 wurde Kloster Wendhusen aufgehoben und war danach ein Rittergut. Der heute vorhandene große Turm ist der beeindruckende Rest eines Westbaus, der spätestens um 1195 an eine ältere Kirche angefügt wurde. Mit einem Saalgeschoss und den darüberliegenden Gemächern samt Aborterkern hat der Westriegel bis heute den Charakter eines wehrhaften und bewohnbaren Burgturms.

Vom Kloster Wendhusen spazieren wir zum Markt und weiter durch die Roßtrappenstraße aus Thale hinaus und in den Ortsteil Benneckenrode. Wir folgen dem Silberbachtal aufwärts nach Eggerode, ein Weiler, der bereits im Stadtgebiet von Blankenburg liegt.

Der nächste Ort, den der Harzer Klosterwanderweg erreicht, ist Timmenrode im Jordanbachtal. Wir spazieren von Süd nach Nord durch den Ort und kommen wenig später zum Hamburger Wappen, ein markantes Felsgebilde der sogenannten Teufelsmauer, die sich über 20km von Ballenstedt bis nach Blankenburg zieht.

Der Harzer Klosterwanderweg folgt nun der Teufelsmauer westwärts. Dafür nutzen wir den Kammweg und passieren weitere markante Formationen wie die Heidelbergwarthe, den Teufelssessel, den Heidelberg (332m) und den Löbbecke Felsen. Dann kommen der Großvater (317m) und die Großmutter und wir sind in Blankenburg.

Linkerhand steht das Schloss Blankenburg, das auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg ab 1705 zu einem barockem Schloss ausgebaut wurde. Wir spazieren vorbei am Kleinen Schloss und biegen dann links in die Marktstraße.

Es geht nun zur evangelischen Bergkirche St. Bartholomäus. Ihr Bau wurde im 12. Jahrhundert begonnen. 1252 wurde die Bergkirche zur Klosterkirche, bis 1532 in Blankenburg die Reformation einzog und aus der Bergkirche eine „normale“ Pfarrkirche wurde.

Wir gehen durch die Welfenstraße vor zur Rübeländer Straße und biegen dann rechts in die Straße Am Eichenberg. Vorbei an der Teufelsbadklinik kommt der Harzer Klosterwanderweg zum Kloster Michaelstein. Kloster Michaelstein wurde im 12. Jahrhundert begründet. Heute hat hier die Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt ihren Sitz.

Wir wandern weiter durchs Teufelsbachtal (ein Zufluss des Goldbachs) zum Ziegenberg (316m) und dem Struvenberg (306m), bevor wir im Wernigeroder Stadtteil Benzingerode ankommen. Hier endet unsere heutige Wanderung an der Dorfkirche Benzingerode, die 1903-03 als neoromanischer Zentralbau errichtet wurde.

Bildnachweis: Von JurecGermany [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Harzer Klosterwanderweg Etappen

Harzer Klosterwanderweg Etappe 1 - Harzer Klosterwanderweg Etappe 2 - Harzer Klosterwanderweg Etappe 3 - Harzer Klosterwanderweg Etappe 4

Kategorien: Wandern

Runde vom OLGA-Park durch den Kaisergarten zum Gasometer Oberhausen

Ich geh wandern - So, 17/12/2017 - 08:00
Runde vom OLGA-Park durch den Kaisergarten zum Gasometer Oberhausen Navigation starten (Beta)... tomtom So, 12/17/2017 - 08:00 Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Stunde 37 Min.
Höchster Punkt: 51 m
Tiefster Punkt: 29 m
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Höhenprofil und mehr

Oberhausen hat sich mächtig ins Zeug gelegt in Sachen Strukturwandel, von der Erz- und Kohle-Stadt zu mehr Lebensqualität mit Grünflächen und erhöhtem Freizeit- und Kulturwert. Überregional bekannt sind etwa der Gasometer Oberhausen und das Einkaufszentrum Centro.

Zum Konzept der „neuen grünen Mitte“ gehört die Umgestaltung von Industriegeländen. Eines davon ist der OLGA-Park nördlich der A 42, der sie begleitenden Emscher und des daneben verlaufenden Rhein-Herne-Kanals. Ebenso sollen die grünen Flächen miteinander verbunden und trennende Schneisen der Wirtschaftswege überwunden werden. Wir werden vom OLGA-Park zum Kaisergarten mit Tiergehege und zum Schloss Oberhausen wandern und am Gasometer vorbeikommen. 

Wir starten am Haupteingang des OLGA-Parks (OLGA = Oberhausener Landesgartenschau) an der Vestischen Straße. Der OLGA-Park wurde 1999 auf dem Gelände der Zeche und Kokerei Osterfeld angelegt mit Brückchen und Baumharfen. Die Zeche war von 1879 bis 1992 aktiv. Fördertürme als Altbestand verleihen der Gartenarchitektur markante Fixpunkte.

Passend dazu schraubt sich das Schwarze Tor mit seinen Aussichtspattformen in die Höhe. Vom Aussichtsturm Schwarzes Tor hat man einen herrlichen Blick über das Gelände (26ha) und auf den Gasometer. Die Baudenkmäler wie das alte Steigerhaus oder das Pförtnerhaus stellen die Verbindung durch die Geschichte her. Das Areal ist auch Veranstaltungsort für „Ruhr in Love“, das zwischen 40.000 und 50.000 Besucher zu elektronischen Beats lockt.

Bottroper Straße, Gleise, Autobahn und Emscher lassen wir hinter uns und begleiten den Rhein-Herne-Kanal zur Brücke Slinky Springs to Fame (2011), die uns zum Kaisergarten bringen wird. Die beeindruckende begehbare Kunst ist von Tobias Rehberger, so taucht auch schon mal der Name Rehbergerbrücke auf. „Slinky“ ist die Spielzeugspirale, die sich einmal angestupst selbsttätig Treppenstufen hinunterarbeitet.

Wir umrunden das Tiergehege mit heimischen Haustierrassen und europäischen Wildtieren im Kaisergarten Oberhausen. Im Kaisergarten werden unterschiedliche Jahrgänge zu einigen Freizeitaktivitäten eingeladen. Wir kommen über die Alte Emscher, rechts von uns erstreckt sich ein Teich, und gehen zum Schloss Oberhausen, in dem die Ludwig-Galerie mit Kunst aufwartet.

Das Schloss Oberhausen geht vermutlich auf den Rittersitz Overhus zurück (12. Jahrhundert). Was man heute sieht entspricht dem Klassizismus. Zwei Gebäudekomplexe begrenzen einen Innenhof, eines ist in Form eines Hufeisens. In dessen Mitte ist das sogenannte kleine Schloss mit Rundbögen, Mittelrisalit und Krüppelwalmdach. Gegenüber steht das Herrenhaus mit einem Glasvorbau. Schloss Oberhausen und Kaisergarten sind Stationen an der Route der Industriekultur (Industrie macht Stadt).

Wir gehen zum Rhein-Herne-Kanal und an ihm entlang zum 117,5m hohen Gasometer Oberhausen. Der Scheibengasbehälter wurde 1929-88 betrieben, sammelte das Gas aus den Hochöfen, das in den Walwerken wieder verfeuert werden konnte. Seit 1994 ist es Europas höchste Ausstellungshalle.

Weiter geht es entlang des Rhein-Herne-Kanals. Rechts von uns ist der Abenteuerpark Oberhausen und dahinter wäre das Centro. In der Nähe, wenn wir den Rhein-Herne-Kanal überbrücken, ist Sea Life Oberhausen. Man könnte den Eindruck gewinnen, Oberhausen sei ein einziger Freizeitpark. Zurück zu den Ursprüngen kommt man wieder am Klärbecken Zeche Osterfeld. Durch den OLGA-Park gehen wir zurück zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL] via Wikimedia Commons

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Wandern am Bostalsee

Ich geh wandern - So, 17/12/2017 - 07:19
Wandern am Bostalsee tomtom So, 12/17/2017 - 07:19

Der Bostalsee ist das touristische Herzstück im Sankt Wendeler Land. Er ist ein guter Startpunkt für Wanderungen links und rechts der Blies, die bei Selbach entspringt und dann durch St. Wendel südwärts Richtung Saar fließt.

Die Schaumberg-Tafeltour (12km) führt von Tholey hinauf auf den Schaumberg (569m), den Hausberg des Saarlands. Vom Schaumbergturm genießt man den weiten Blick über das Sankt Wendeler Land bis in den Hunsrück im Norden und die Vogesen im Süden. Unterwegs – wir sind auf einer Tafeltour – passieren wir dabei zwei gute Adressen für die kulinarische Stärkung.

Bei Selbach entspringt die Nahe, ein 125km langer Fluss, der in Bingen in den Rhein mündet. Der Nahequelle-Pfad (6km) ist eine leichte Rundwanderung, die uns das Quellgebiet der Nahe näherbringt. Der Weg beeindruckt durch eine abwechslungsreiche Wegeführung mit Erlebnisstationen für Kinder. Ein großer Teil des Saarlandes ist von der Höhe des Sengert (500m) zu überblicken.

Die Traumschleife Dollbergschleife (11km) bringt uns in den Südzipfel des Nationalparks Hunsrück-Hochwald zum Dollberg (695m), dem höchsten Gipfel im Saarland. Man ist hier auf der Spur der Kelten und der schwer schuftenden Ahnen unterwegs. Insbesondere am Ringwall Otzenhausen will man sich kaum die Rückenschmerzen ausmalen, die man womöglich vom Steineschleppen hatte. Dann lieber den Blick über die Primstalsperre schweifen lassen und sein Picknick auspacken!

Südlich der Primstalsperre wurde im September 2015 eine weitere Traumschleife im Nationalpark Hunsrück-Hochwald gelegt, nämlich die Traumschleife Hubertusrunde (10km). Die Hubertusrunde startend in Nonnweiler, umrundet den Kahlenberg (564m), führt durch Bachtäler und am Kloppbruchweiher vorbei sowie in den Beritt von Otzenhausen.

Die Gemeinde Namborn hat als Wahrzeichen die Liebenburg mit dem Aussichtsturm. Vom Turm der Burg hat man einen schönen Ausguck und hier führt der Schmuggler-Pfad (13km) längs, der am Fuße der Liebenburg am Schützenhaus in Hofeld-Mauschbach beginnt. Es geht im Uhrzeigersinn entlang von Grenzsteinen, die der aufmerksame Wanderer entdeckt, da sie sich teilweise im Gebüsch verbergen. Etwa so geduckt, wie der Schmuggler im Wald auf dem Routensymbol. Auf den Seiten, wo das S auf dem Grenzstein ist, war Saarland, dort wo das D ist, lag das Deutsche Reich.

Der Wendelinus-Pilgerweg (15km) führt als Streckenwanderweg von St. Wendel nach Tholey. Der Wendelinus-Pilgerweg beginnt an der Wendelinusbasilika, die man sich ansehen sollte. Hier liegen die Gebeine des heiligen Wendelin. Der Weg durchstreift das Freizeitgelände des Wendelinusparks. Man durchwandert das Alsbachtal mit Blick auf Tholey. Als letztes Highlight auf der Strecke wartet die Abteikirche St. Mauritius in Tholey. Möchte man zum Startpunkt der Wanderung zurück, kann man am Rathausplatz in Tholey die Buslinie R4 nutzen, die stündlich nach St. Wendel verkehrt.

Auf die Spuren der Biber im Sankt Wendeler Land begibt man sich auf dem Biberpfad (19km). Man startet nahe der Biberburg, einem Schullandheim und Naturerlebniszentrum in Berschweiler. Durch Wald und über Pfade geht es über die Höhe im Bärenbest und wieder hinunter zum Naturschutzgebiet an der Ill. Entlang von Feldern geht es bergan zum Bastberg und dann wieder hinunter zum Rohrbach. Und jetzt kann man sich den Biber bei der Arbeit ansehen. Hier wird nämlich gebaut. Hat man sich die Architektur angesehen, geht es weiter zum Metzelberg mit Aussicht. Abwechslungsreich wandert es sich weiter entlang von Feldern, mal durch Wald und mal wieder mit freier Sicht.

Am Wendelinushof in St. Wendel startet der Tiefenbach-Pfad (15km). Da könnte man sich zunächst ein wenig mit Proviant bepacken, denn der Hofladen bietet regionale Produkte an, auch Essen im Glas zum Beispiel. Auf der Runde liegt in der Nähe von Urweiler ein alter Steinbruch. Die Steine dienten dem Straßenbau und heute liebt Flora und Fauna genau das Klima. Man kommt am Naturdenkmal der Leitersweiler Buchen vorbei. Sie begleiten einen ins Tiefenbachtal und dort ist ein Bergmannsbrunnen zu sehen, aus dem klares Wasser nach wie vor sprudelt. Eine weitere Landmarke ist der Fledermauskopf mit Aussichten ins Sankt Wendeler Land. Eine Stadtbesichtigung bildet den krönenden Abschluss der Rundwanderung.

Die Weiselberg-Gipfeltour (19km) lädt zur Erkundung von Buchenwäldern, Kerbtälern sowie der Erdgeschichte ein. Dabei geht es auch durch einen Tunnel und das große Eisenbahn-Viadukt ist inbegriffen sowie einige schöne Aussichten. Es geht durch das urwaldähnliche Eulental, durch das der Leichweilerbach fließt – Wasser und Felsen! Am Weiselberg (570m) liegen dann die Naturdenkmäler Steinerner Schrank, kaum zu übersehen, warum das so heißt. Dann geht es steil bergab und man trifft auf das Steinerne Meer, begegnet einer Hexe und kommt über einen Barfußweg zurück zum Startpunkt am Weiselbergbad.

Der bekannteste Fernwanderweg im Saarland ist der Saar-Hunsrück-Steig und natürlich macht auch er Visite im Sankt Wendeler Land. Etappe 8 beginnt in Reinsfeld im Wadrilltal und leitet durchs Forstelbachtal zur Primstalsperre und zum keltischen Ringwall Otzenhausen. Hier beginnt die neunte Tagestour, die uns über den Dollberg in den Hunsrück führt und dabei fast komplett im Nationalpark verläuft.

Einer der Klassiker im Saarland ist der Saarland-Rundwanderweg. Etappe 7 kommt von Süden her nach St. Wendel. Hier startet die achte Etappe, die uns zum Bostalsee bringt. Etappe 9 leitet weiter nach Nonnweiler und von hier geht es dann in das Hochwald-Vorland nach Weiskirchen.

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